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Open Air Kino in Las Palmas auf Gran Ganaria
Name des Open Air Kino Events: Cine + Food
Die Idee:
1) Filme und Speisen für jeden Geschmack anzubieten.
2) Das kulturelle Leben im eher ruhigen Urlaubsmonat August zu beleben. Las Palmas auf Gran Canaria bewirbt sich für den Titel “Europäische Kulturhauptstadt 2016″ und versucht, mit verschiedenen Aktivitäten, seine Chancen zu erhöhen.
Wo: Park Santa Catalina (hinter dem Edificio Miller), Las Palmas, Gran Canaria, Kanarische Inseln
Wann: 26. bis zum 29. August 2010
Preis: Alle Kinovorführungen kostenlos
Offizielle Website der Veranstaltung “Cine+Food” (auf Spanisch)
Zum ersten Mal wurde im Jahr 2010 in der Hauptstadt von Gran Canaria das Open-Air Event “Cine + Food” organisiert. Insgesamt wurden 12 Filme gezeigt. Restaurants aus 19 Ländern versorgten das hungrige Publikum mit Speisen und Getränken zu Preisen zwischen 1 und 6 Euro.
Den Film konnte man anschauen, auch ohne etwas kaufen zu müssen. Es war auch kein Problem, eigenes Essen und/oder Getränk mitzubringen.
Gesamteindruck: Es ist eine super Idee, Open Air Kino in Las Palmas anzubieten. Sehr angenehme Temperaturen und “Schön-Wetter-Garantie” machen das Event zu einem netten Erlebnis. Allerdings ist es schwierig, den Film- und das kulinarische Vergnügen zu kombinieren. Unter Umständen kann es viel Zeit kosten, Essen an einer der Buden zu besorgen. Wer sich mit dem Essen beschäftigt kann den Film nicht weiterverfolgen. Um einen Sitzplatz zu ergattern sollte man entsprechend früh da sein. Am ersten Abend gab es nur eine Kasse, die Essens-Tickets verkaufte, und es bildeten sich lange Schlangen. Doch die Organisatoren haben schnell reagiert. Am zweiten Tag wurden zusätzliche Kassen aufgestellt und auch die Anzahl der Sitzplätze erhöht. Das hat die Situation deutlich entspannt.
Das Filmvergnügen beim Open Air Kino in Las Palmas auf Gran Canaria
Die Kinofilme wurden auf einer 35 qm große Leinwand gezeigt. Vor der Leinwand wurden Sitzreihen mit Stühlen aufgebaut. Um einen Platz zu bekommen, musste man entweder früh da sein, oder Glück haben. Nach dem großen Andrang vom ersten Tag wurde die Anzahl der Sitzplätze auf 900 erhöht.
Die Filme liefen auf Spanisch mit Spanischen Untertiteln.
Pro Abend wurden drei Filme gezeigt, um 19.00 Uhr (für Kinder), um 20:30 bzw. 21.00 Uhr und um 23.00 Uhr.
Kinderfilme liefen in einem speziellen Bereich im inneren des Gebäudes Miller. Pro Kind wurde ein Erwachsener reingelassen.
Essen und Trinken beim Open Air Kino in Las Palmas von Gran Canaria
Verschiedene Restaurants beteiligten sich an dem Event und servierten Spezialitäten aus folgenden Ländern: Holland, Schweiz, Finnland, Italien, Türkei, Marokko, Iran, Libyen, China, Vietnam, Thailand, Japan, Indonesien, Indien, Mexico, Uruguay, Venezuela, Kuba und den Kanarischen Inseln.
1) Essens-Tickets kaufen
Um Essen und Getränke zu bekommen, musste man zuerst an der Kasse Tickets kaufen. Es gab Tickets für 1 Euro, 3 Euro und 6 Euro. Diese Tickets konnte man dann gegen Essen und Getränke bei einem der Essenstände eintauschen. Es war nicht möglich, die Speisen direkt mit Geld zu bezahlen.
Am ersten Tag gab es nur eine Kasse und es bildeten sich lange Schlagen. (Die Schlangen waren unterschiedlich lang und es hat sich gelohnt, die Länge zu vergleichen. Man stellt sich automatisch in die längste Schlange an, die quer über den Platz verläuft. Dabei gab es 4-5 Schlangen, je nachdem, wie viele Mitarbeiter mit dem Ticket-Verkauf beschäftigt werden. Am ersten Tag war die Schlange am Eingang am kürzesten.)
Am zweiten Abend wurde die Anzahl der Kassen auf drei erhöht, was die Situation deutlich entspannte.
2) Essen und Getränk am Essensstand mit dem Tickets holen
Um das Essen zu bekommen, muss man zum Teil auch lange anstehen. Gleich nach der Eröffnung war der Andrang höher und hat im Laufe des Abends nachgelassen. Die Qualität der Speisen und die Portionsgröße waren sehr unterschiedlich. Beim Stand vom Sushi-Restaurant “Kyoto” gab es leckere und frisch zubereitete Sushi-Röllchen (5 Sorten) zum Preis von 1 Euro pro 2 Röllchen inkl. eingelegten Ingwer, Soja-Soße und Ingwerpaste. Schmackhaft und gut portioniert war auch das Essen des kubanischen Restaurants “Sol & Son”. Für 3 Euro bekam man hier relativ schnell eine Portion von “ropa vieja” (gedünstetes und gewürztes Rindfleisch) oder “Tamales” (eine Rolle aus Maismehl, Rindfleisch und Gewürzen). Beim Mexikaner musste man dagegen für eine Portion Nachos mit Käse ziemlich lange anstehen. Der Stand mit Kanarischen Spezialitäten wie papas arugadas (gesalzene Runzelkartoffel) mit mojo-Sauce (aus Olivenöl, Knoblauch und Paprika) war viel weniger frequentiert. Die meisten Restaurants versorgten das hungrige Publikum mit frittierten Speisen. Getränke wurden in separaten Buden verkauft. Ein Becher Bier kostete 2 Euro, ein Mojito- Cocktail 4 Euro.
Vor den Essenständen gab es Tische und Bänke.
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